Kork

Naturverbunden, ursprünglich und strapazierfähig. Kork ist wie ein Teppich – aber zum Wischen!

 

Kork ist der ideale Bodenbelag für alle Wohnbereiche.

Kork ist der perfekte Barfußboden - angenehm warm, schalldämmend und behaglich.

 

Kork ist elastisch, gelenkschonend und antistatisch.


Kork ist dank seiner Wärmespeicherung genauso behaglich wie ein Teppichboden, jedoch wesentlich pflegeleichter und hygienischer. Einfach wischen und fertig.

 

Grundsätzlich werden drei Arten von Kork-Bodenbelägen unterschieden: Kork-Fliesen (auch Kork-Parkett genannt), Kork-Fertigfußböden (auch Kork-Fertigparkett genannt) und Korkmosaik. Der sogenannte Rollkork ist kein Oberbelag, er wird als Untergrund für andere Belagsarten verwendet, da er trittschalldämmend wirkt, elastisch und gleichzeitig stabil ist.

Kork-Fliesen (Kork-Parkett)
Kork-Fliesen bestehen aus Granulat oder Stücken aus Naturkork mit einem Bindemittel. Sie werden direkt mit dem Unterboden verklebt. Es gibt sie mit homogenem oder furniertem Aufbau, mit unterschiedlichem Design und in verschiedenen Farbtönen. Die Oberflächen sind naturbelassen, öl-, wachs-, transparent oder eingefärbt versiegelt erhältlich. Die Materialdichte der Platten bewegt sich in der Regel zwischen 420 und 480 kg/m³, besonders strapazierfähige Produkte erreichen bis zu 550 kg/m³. Die Plattenstärke beträgt üblicherweise 4 mm, auch 6 oder 8 mm starke Platten werden angeboten.

Kork-Fertigfußboden (Kork-Fertigparkett)
Bei Kork-Fertigfußboden handelt es sich um schwimmend zu verlegende Fertigelemente mit einer meist ringsum laufenden Nut- und Federverbindung. Sie bestehen aus einer Korkauflage als Oberfläche (aus Granulat oder Stücken mit einem Bindemittel), einer Trägerplatte und einem Gegenzug, meistens aus Kork. Diese Fertigelemente haben in der Regel eine Stärke von 12 mm und sind ebenfalls in unterschiedlichem Design und Plattengrößen erhältlich.

Korkmosaik
Aus kreisrunden Korkplättchen wird Korkmosaik gefertigt. Kleber und Fugenmasse aus dauerelastischem Kunstharz sorgen dafür, dass die Bodenfläche dicht ist. Korkmosaik ist in Platten mit einer oberseitigen Trägerfolie erhältlich, die sich nach der Verklebung abziehen lässt. Es ist ohne weitere Behandlung feuchteresistent und gefärbt, gekalkt, unbehandelt oder vorversiegelt erhältlich. Für unterschiedliche Anforderungen an den Boden können verschiedene Fugenmassen eingesetzt werden, die wiederum in mehreren Farben zur Verfügung stehen. Die Höhe der Plättchen beträgt in der Regel 6 mm.

Die Reinigung von Korkböden erfolgt am Besten durch einfaches Kehren oder Saugen, von Zeit zu Zeit können sie auch feucht gewischt werden. Dem Wischwasser dürfen allerdings keine alkalischen Reinigungsmittel zugesetzt werden.

Es wird dringend geraten auf die Einhaltung von Herstellerempfehlungen - sowohl der Kork- als auch der Reinigungsmittelhersteller - zu achten. Um die Korkoberfläche vor Wasser und schärferen Putzmitteln zu schützen, kann der Boden auch versiegelt werden. Bei stärker beanspruchten Flächen sollten Bodenschutzmatten oder Filzgleiter für die Möbel verwendet werden.

Für einen Korkfußbodenbelag eignen sich alle ebenen, festen und trockenen Untergründe, wie z.B. Zementestrich, Anhydritestrich, Unterboden aus Holzfaserplatten und Gipselemente. Nicht geeignet sind federnde Bretter oder ausgetretene Dielen. In Feuchträumen, wie zum Beispiel in Bädern, sollte Kork nicht verlegt werden. Auch für Küchen - manchmal sogar Bäder - werden Korkböden angeboten, allerdings empfehlen einige Hersteller hier eine vierfache Versiegelung.

 

Vor der Verlegung sollte der Kork zur Klimatisierung in geschlossener Originalverpackung über einen Zeitraum von 2 - 3 Tagen bei 18 - 22°C gelagert werden. Während der Verlegung sind drei Tage lang eine Lufttemperatur von 18°C, eine Bodentemperatur von min. 15°C (bei Fußbodenheizung 18 - 22°C) und eine rel. Luftfeuchtigkeit von 40 - 65% einzuhalten. Die Temperatur des Belages und des eventuell genutzten Klebstoffes sollte der Raumlufttemperatur entsprechen. Die Vorstriche oder auch Spachtelmassen müssen ausreichend trocken sein.

Kork kann fest verklebt oder als schwimmende Konstruktion verlegt werden. Bei lose verlegten Korkböden handelt es sich meist um sogenannte Klickelemente: Korkpaneele werden durch ein Klicksystem miteinander verbunden. Korkplatten können im regelmäßigen und unregelmäßigen Verband sowie auf Kreuzfuge verlegt werden.

Korkbodenbeläge mit PVC-Nutzschicht (Ober- und Unterseite sind mit PVC-Folien kaschiert) sollten verklebt werden, dabei ist auf einen Klebstoff mit einer guten PVC-Haftung bzw. mit einer Weichmacherbeständigkeit zu achten. Kommt Presskork zur Ausführung (Rückseite besteht aus Naturkork), haben sich Dispersions-Kontaktklebstoffe und spezielle Dispersions-Einseitklebstoffe bewährt.

Die  nachfolgende Oberflächenbehandlung der Beläge darf frühestens 24 Stunden nach Abschluss der Klebearbeiten erfolgen.

Attenhofer

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Inh. Patrick Attenhofer

eidg. dipl. Bodenlegermeister

 

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